Werkstattgespräche: Drei Einblicke vom zweiten Festivaltag

Bei einem Werkstattgespräch werden Filmemacher*innen von einer Moderatorin interviewt und erzählen über ihre Filme und die Herausforderungen beim Dreh. Gioia und Annik berichten.

Tanz ohne Musik – geht das?

Die Regisseurin und Drehbuchautorin Sofia Castro stellt mit ihrem Film „Maids“ den Konflikt zwischen Körper und Geist dar. Und das ganz ohne Musik! Besonders die Tanzszenen mussten trotz der fehlenden Musik ausdrucksvoll und authentisch wirken, was eine echte Herausforderung für die Tänzer*innen war. Castro sagte, dass eine weitere Schwierigkeit die Kameraführung war, denn durch den „One Take“ war es besonders anstrengend die verschiedenen Perspektiven einzufangen.

Kinder in Verbindung mit Filmen?

Mit dem Film „The truth of my life” hat Bardia Hashemi den Unterschied zwischen den verschiedenen Gesellschaftsklassen der Kinder darstellen wollen. Der Film ist im Rahmen eines Workshops mit einer Grundschulklasse entstanden. Hashemi erzählte, dass die Kinder einen großen Teil der Story selbst kreiert hätten. Selbst die Grundidee von der Teilung zwischen arm und reich im Film sei von den Kindern gekommen. „We build the future by teaching the children“, sagte Hashemi und bezieht sich dabei auf die Arbeit mit den Kindern.

Aktivist*innen als Artist*innen

Simon Hoffmann, Regisseur von „Aufstand der Jugend“ sowie der Produzent des Films und eine Aktivistin haben zusammen den fehlenden gesellschaftlichen Einfluss der Jugend in der Politik kritisiert. Der Film entstand durch einen Zusammenschluss von Aktivist*innen, die sich leidenschaftlich für die Umsetzung eingesetzt haben und sogar extra Tänze einstudierten. Eine Herausforderung war es überhaupt Aktivist*innen für die Aktion zu finden. Denn vor einem Jahr gab es noch nicht viele junge Leute, die sich für die Änderung der Politik interessierten, wie heute durch Fridays for future.

Das Video ist ein „One Take“ und wurde vor dem Brandenburger Tor gedreht. Um die Genehmigung für den Film einzuholen, hat der Produzent die Aktion als Demo angemeldet, was sie tatsächlich war. Denn Hoffmann hat außerhalb dieser großen Aktion auch immer wieder kleinere Projekte geplant, die immer dasselbe Ziel verfolgen: Die Jugend soll öfter bei Zukunftsfragen mit eingebunden werden. 

Rezension: Nö!

Die Social Media-Redakteure Can-Luca und Hauke sind schon ein eingespieltes Team beim Filme gucken. Was sie vom Film Nö! halten, lest ihr hier.

Can-Luca und Hauke haben sich wieder einmal an einen Animationsfilm gewagt, der besonders mit seiner Moral punkten konnte.

Aufgeben ist keine Option

Im animierten Film Nö! von Christian Kaufmann geht es um einen Mann, der  versucht, sich ein Haus am Rand einer Klippe zu bauen. Diese Klippe hat der Protagonist mithilfe einer Postkarte gesucht und gefunden. Als erstes versucht er, sich ein mitgebrachtes Zelt aufzubauen, doch diese wird von einem aufziehenden Gewitter mit starkem Wind umgepustet. Anschließend baut er eine windschiefe Hütte, welche nach einem Blitzeinschlag Feuer fängt. Zuerst frustriert, gibt der Protagonist letztendlich aber doch nicht auf. Er macht sich sogar die Eigenschaften, die vorher seine Behausungen zerstört haben zunutze, indem er zum Beispiel mithilfe eines Windrads und dem starken Wind Strom erzeugt.

Gestaltung passt zur erzählten Geschichte

Der Film ist grob animiert und hat einen relativ einfach aussehenden Protagonisten. Dies lässt aber die Geschichte und die Moral in den Fokus rücken. Trotzdem kann man die Stimmung der Person gut nachvollziehen. Ein bisschen schade ist es, dass es keinen Dialog gab, welcher die Aussage des Films noch hätte unterstreichen können. Ansonsten empfehlen wir den Film, da er durch seine einfache Grundidee und die zur Geschichte passende Gestaltung überzeugt.

Endlich geschafft – die Mühe hat sich gelohnt…

Endlich Filmlehrer. Nach über einem Jahr erhielten die Lehrkräfte heute ihre Auszeichnung.

Auf diesen Moment haben alle lange gewartet. Seit über einem Jahr haben sich viele engagierte Lehrer*innen bemüht, um sich endlich als „Filmlehrer*innen“ bezeichnen zu dürfen. An sieben Wochenenden haben sie an Workshops teilgenommen, damit sie ihre Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich Filmdreh verbessern. Außerdem können sie nun ihren Schülern tatkräftig helfen, denn wenn Filmprojekte anstehen oder es Fragen gibt, haben sie nun immer die passende Antwort.

Danke, Claudia

Dies ist bereits das siebte Mal, dass diese Auszeichnung verliehen wird. Initiiert wurde die Ausbildung unter anderem von Claudia Wenzel, welche auch maßgeblich bei der Planung des up-and-coming Int. Film Festivals Hannover mitgewirkt hat. Für sie geht dieses Jahr eine Ära zu Ende, denn sie wird die Leitung über diese Fortbildungsmaßnahme abgeben. „Kompetenzvermutung“ war das Wort der Stunde, als sich bei Claudia für ihr Engagement über die Jahre bedankt wurde. Aber auch die frisch gebackenen Filmlehrer*innen durften sich freuen, denn neben dem Zertifikat gab es auch Schokohasen. Christian Schanz, seit heute auch Filmlehrer, sagte: „Den kann ich dann meiner Familie geben, als Entschuldigung für die viele Zeit, die die Seminare beanspruchten.“ Wertschätzung erhielten sie auch von ihren Schulleitungen, die heute ebenfalls anwesend waren. Auch sie freuen sich, dass sie an ihren Schulen nun stolz Film-AGs mit einem richtigen Filmlehrer anbieten können.

Rezension: Time Travelin‘ Taxi Driver*in

Film Nummer 3, den sich Can-Luca und Hauke gemeinsam am ersten Festivaltag angeguckt haben, war Time Travelin‘ Taxi Driver*in. Hier lest ihr die Bewertung.

Anlehnung an „Zurück in die Zukunft“

Eine Taxifahrerin, die einen Fluxkompensator, bekannt aus dem Film Zurück in die Zukunft, in ihrem Taxi eingebaut hat, reist durch die Zeit. Sie trifft dabei auf Römer, Steinzeitmenschen und Wikinger. Mit ihnen reist sie durch die Zeit. Sie nimmt die historischen Gestalten mit in eine Bar, in der sie dann gemeinsam mit ihren historischen Reisebegleitern feiert.

Der Film ist detailreich gestaltet

Time Travelin‘ Taxi Driver*in war der erste Animationsfilm, den wir uns auf dem up-and-coming Int. Film Festival angesehen haben. Der Film war detailreich gestaltet. Allerdings überzeugte uns der Film grafisch nicht ganz. Leider konnten wir der Handlung nicht ganz folgen und wir haben den Sinn der Geschichte nicht so ganz verstanden. Der Film wirkte auf uns wie ein Spaßfilm. Trotzdem hat uns der Film gut gefallen. 

Ein Rundgang durch den Pavillon Hannover

Wir zeigen euch einen kleinen Rundgang vom up-and-coming Int.Film Festival Hannover! 

Unsere Social Media-Redakteurinnen Nina und Yamina nehmen euch mit in den Pavillon Hannover und zeigen, was auf dem up-and-coming Film Fest alles los ist!

Das Video findet ihr auf unserem Instagram-Kanal, den ihr über diesen Link erreichen könnt.

Rezension: #Casting

Der Film #Casting von den Regisseur*innen Marco Rentropp, Sunny Bansemer und Tanja de Wendt ist der zweite Film, den sich Can-Luca und Hauke angeguckt haben. Hier könnt ihr eine kurze Zusammenfassung sowie ihre Meinung zum Film lesen.

Wie bei allen Castingshows läuft nicht alles so ab, wie sich die Teilnehmer das vorgestellt haben. Eine Kandidatin ist ein bisschen zu ehrgeizig und will um jeden Preis gewinnen – Sie sabotiert das gesamte Casting! Dabei geht ihr Plan allerdings nicht ganz auf.

Humorvoll auf seine eigene, spezielle Weise

Die Komödie #Casting wird vor allen Dingen durch den hinterlistigen Charakter der Protagonistin getragen. Sie sabotiert andere Teilnehmer*innen wie zum Beispiel einen Clown oder eine Balletttänzerin, indem sie die Wettbewerber unter anderem eine Treppe herunterstößt oder Abführmittel in den Kaffee mischt. Besonders lustig wird es am Ende des Films: Die Teilnehmerin trägt das Lied mit dem selbstironischen Titel „Gewalt ist keine Lösung“ vor.

Verschiedene technische Mittel wurden vereint

In dem Film gibt es viele Rückblicke, die das eigentliche Casting in den Hintergrund rücken. Die Fragen der Jury beantwortet die Protagonistin nicht wahrheitsgemäß, was in den Rückblicken gezeigt wird. Dort kann man beobachten, wie sie alles tut, um ihren Mitbewerber*innen zu schaden. So schüttet sie zum Beispiel ihre Nervennahrung aus, um die Balletttänzerin zu Fall zu bringen. Die Handlung wurde gut von Ton und Musik unterstrichen und die Kameraführung wurde professionell ausgeführt. Die Requisite ist detailreich und mit einer aufwendigen Maske für den jeweiligen Charakter verbunden.

Rezension: Das Mädchen, das kein Vampir sein wollte

Unsere Social Media-Redakteurinnen Annik, Yamina und Gioia haben sich gegruselt! Oder doch nicht? Ob der Kurzfilm „Das Mädchen, das kein Vampir sein wollte“ den dreien eine Gänsehaut bereitet hat und ob sie den Film weiterempfehlen würden, lest ihr hier.

Ein kleines Mädchen und ihre Träume

In dem sechsminütigen Film geht es um ein kleines Mädchen, das eine neue Freundin hat: Esther. Außerdem sieht das Mädchen Gespenster in ihren Träumen. Allerdings sind die Gespenster gutmütig. Deshalb erzählt die junge Protagonistin niemandem von ihren Träumen. Doch seit sie nun Esther kennt, erscheint ihr auch ihre neue Freundin immer öfter während des Schlafs. Jede Nacht klopft Esther an das Fenster und möchte in das Zimmer ihrer Freundin. Aber das kleine Mädchen kann sie nicht hineinlassen. Denn hinter Esther tauchen jedes Mal ihre Eltern auf und die sind Vampire. Diese Träume wirken realer als alle anderen. Das kleine Mädchen fängt an, sich ernsthaft zu fürchten. Jede Nacht taucht Esther vor ihrem Zimmer auf – und jede Nacht traut sich das kleine Mädchen nicht, das Fenster zu öffnen.

Werden sie sich wiedersehen?

Sie realisiert, dass es auch bösartige Gespenster gibt. Eines Tages merkt das kleine Mädchen, dass Esther jede Nacht die gleichen Ängste vor den Vampiren haben muss wie sie, weshalb sie beschließt mit Esther darüber zu reden. Dabei wird sie allerdings fast von Esthers Eltern, den Vampiren, gesehen. Kurze Zeit später ist die merkwürdige Familie verschwunden.
Die Figuren wurden mit Kohle gezeichnet, was ihnen einen kindlichen Charakter verleiht, als wären die Zeichnungen von Kindern animiert worden. Die Personen sind  zwar gezeichnet, aber der Hintergrund ist aus echten schwarzweiß Fotos. Das macht den Film ganz besonders. 

Unsere Eindrücke

Wir fanden den Film sehr gelungen. Besonders die traurige und auch beängstigende Story hat uns gefallen. Da dies eine echte Kindheitserinnerung der Autorin ist, berührt der Film wirklich das Herz. Das Werk ist innerhalb von zwei Monaten und im Rahmen eines Workshops zum Thema Animationen entstanden. Isabelle Caps-Kuhn produzierte den Film gemeinsam mit einer Freundin. Beide hatten vorher keine Erfahrung im Bereich der Animationen.

Außerdem gefiel uns, dass der Film sehr real wirkte, trotz der Kohlezeichnungen aus einfachen Strichen. Dazu beigetragen haben auch die schönen, traurigen, aber ebenfalls ein wenig beängstigenden schwarzweiß Fotos im Hintergrund. Der teils hohe Kontrast und die teils verblassten Konturen haben die Stimmung des Filmes noch einmal sehr gut unterstreichen. Die gezeichneten Figuren werden immer wieder wegradiert, doch ein Schatten bleibt auf den Fotografien. Auch das macht den Film nochmal gruseliger. Außerdem wird deutlich, dass die Figuren Spuren hinterlassen und mal dort waren.

Die Sprecherin des Films – Isabelle Caps-Kuhn selbst – hat hier ebenfalls gute Arbeit geleistet. Sie erzählte die Geschichte überzeugend und ließ den Film sehr authentisch wirken. Wir würden diesen Film also allen weiterempfehlen!

Auftakt beim up-and-coming Int. Film Festival Hannover: Unser erster Tag

Der erste Tag ist für die Social Media-Redaktion geschafft! Unsere beiden Redakteure Simon und Niklas berichten, was sie erlebt haben.

Und wieder einmal heißt es: „Willkommen zum up-and-coming Int. Film Festival Hannover!“
Mehrere hundert Filmemacher*innen und etliche Zuschauer lassen sich die kommenden Tage von spannenden, kreativen und einzigartigen Filmen begeistern. Und wir – die Social Media-Redaktion – sind mittendrin! Am ersten Festivaltag wurden in zwei Blöcken bereits über 30 Filme gezeigt.

Die Filmemacher der Kurzfilms Modern Love waren die Ersten vor unserer Kameralinse.

Fotowand, Instagram und Interviews

Wir haben die ersten Interviews abgedreht und auf Instagram und Facebook auch schon fleißig geliked und gepostet. Fotos machen wir auch: zum Beispiel für die Fotowand im Foyer. Hier werden die Filmemacher*innen gezeigt, die eigentlich hinter der Kamera stehen. 

„Ich finde es super, dass wir die Möglichkeit haben mit jungen Filmemacher*innen ins Gespräch zu kommen und bin von deren Werken echt beeindruckt.“ 

sagt Simon Grabis, Redakteur des Social Media-Teams. Er ist das erste Mal hier und freut sich auf die kommenden Festival-Tage. Aber nicht nur er ist gespannt, was bis Sonntag passiert, sondern auch der Rest Social Media-Redaktion. Gemeinsam mit den Festivalbesucher*innen freuen wir uns auf die nächsten Filme.  

Rezension: Bube Maises

Besonders der Cartoon-Stil von Bube Maises hat Emma und Nina angesprochen. In ihrer Rezension erklären sie, wie ihnen der Film sonst gefallen hat.

Der sechsminütige Film „Bube Maises“ von Or Levy handelt von Yaffa, einer 80-jährigen, dementen Frau in einem Altersheim. Seit ihrer Kindheit bekommt sie Postkarten von ihrem Vater, der aufgrund von Geschäftsreisen die ganze Welt bereist hat. Als ihr Vater ihr nicht mehr schreibt, übernimmt diese Aufgabe Yaffas Tochter, um sie glücklich zu machen.

Der Geist muss nicht mitaltern

Unser erster Eindruck zu dem filmischen Werk, welches auf einer wahren Begebenheit basiert, war von gemischten Gefühlen geprägt. Untermalt von einer entspannenden und doch minimalistischen Soundkulisse, wird der Zuschauer von einem liebevollen Stil überrascht, der laut der Filmemacherin selbst an Cartoons der 40er und 50er Jahre erinnern soll. In dem Film gab es keinen wörtlichen Dialog, was anfänglich viele Fragen aufwarf. Umso stärker lag demnach der Fokus auf visueller Darstellung, die so gekonnt umgesetzt war, dass der Zuschauer schnell die Geschichte verstehen konnte. Man empfindet Empathie für die alte Dame, die jeden Tag aufs Neue auf eine Postkarte wartet und dabei nostalgisch in Erinnerungen schwelgt.

Auch wenn sie mit ihrer Demenz-Erkrankung zu kämpfen hat, bleiben die Erinnerungen an ihre Kindheit lebendig. Diese erschließen sich dem Zuschauer mithilfe von Rückblenden. Dabei wird deutlich, wie fantasievoll Yaffa noch immer trotz ihres hohen Alter ist. Nachdem sie eine Postkarte aus Russland erhält, stellt sie sich vor, wie sie mit ihrem Vater am Lagerfeuer sitzt und einem Gitarre spielenden Bären lauscht. Diese liebevollen und kindlichen Gedanken lassen verstehen, dass der Geist nicht zwangsweise mitaltern muss.

Der israelische Film ist sehr empfehlenswert, da er auf rührende Weise zum Nachdenken anregt und Zuschauerinnen und Zuschauer überlegen lässt, wie viel (oder wenig) Zeit man mit seinen Liebsten verbringen möchte.

Wissen, was abgeht: Der Blog zum up-and-coming Int. Film Festival Hannover

Bald startet das 15. up-and-coming Int. Film Festival in Hannover. Vom 21. bis zum 24. November bekommt ihr hier alle wichtigen Infos rund um das Filmfest

11/02/2019

Ende November ist es soweit – junge, talentierte Menschen stellen auf dem 15. up-and-coming Int. Film Festival Hannover ihre Arbeiten vor. Dieses Jahr berichtet eine festivaleigene Social Media-Redaktion. 12 Jugendliche begleiten das Festival in verschieden sozialen Netzwerken – und natürlich auf diesem Blog.  Auf YouTube, Instagram und Facebook werden Besucher*innen über alles rund um das up-and-coming Int. Film Festival Hannover informiert. Ein Blick hinter die Kulissen inklusive! 

Redaktionsluft schnuppern auf dem up-and-coming Int. Film Festival Hannover

Christina Kutscher, Marlen Lutz, Nadine von Piechowski und Andreas Hedrich betreuen die Jugendlichen auf dem up-and-coming Int. Film Festival Hannover. Christina Kutscher ist Redakteurin und Medienpädagogin, schreibt und podcastet für das Online-Magazin lostlevels.de. Marlen Lutz ist ebenfalls Medienpädagogin und Kulturwissenschaftlerin. Sie bringt Kindern und Jugendlichen durch Reportageprojekte und Workshops den Umgang mit verschiedensten Medien bei. Nadine von Piechowski hat Digitale Kommunikation studiert. Sie schreibt als freie Redakteurin für verschiedene Online-Magazine und berät Agenturen in Sachen Social Media-Strategie.